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Unsere Ergebnisse

Wir sind uns im Klaren, dass wir als einzige metabolische Chirurgie-Einheit in unserem Land die Verantwortung tragen, unser Volk und die Öffentlichkeit aufzuklären. Aus diesem Grund veröffentlichen wir alle Ergebnisse unserer operierten Patienten transparent. In diesem Kapitel teilen wir offen alle Ergebnisse all unserer therapierten Patienten. Unsere Absicht ist es die Ergebnisse der Blutzuckerwerte, Cholesterin-und Bluthochdruckwerte unserer Patienten die bis heute mit der metabolischen Chirurgie therapiert wurden darzulegen. Ausserdem zeigen wir unsere Komplikationsrate, innerhalb des Rahmens der Patientenrechte, ohne Namen zu erwähnen, als Prozente und Zahlen.

Während die Ergebnisse ausgewertet werden, sollte man sich 3 wichtige Punkte vor Augen halten:

1. Die metabolischen Chirurgie Eingriffe werden bei Patienten deren Blutzuckerwerte, trotz medikamentöser Behandlung nicht unter Kontrolle gebracht wurden, Patienten mit „Resistenter Diabetes“ durchgeführt.
Die Ergebnisse sind nicht von irgendwelchen 100 Diabetespatienten; sondern von Patienten die den metabolischen Chirurgie-Eingriff haben machen lassen. Damit ein Diabetes Typ II Patient von der metabolischen Chirurgie profitieren kann, muss er noch körpereigene (endogene) Insulindepots besitzen. Forschungen haben ergeben das bei Patienten deren Blutzuckerwerte erhöht ist und schließlich am Diabetes erkranken schon während der Diagnosestellung die Insulindepots zu 50% leer sind. Unsere Patienten haben während der Diagnose schon nur noch 50% des Insulins und der Eingriff wird in einer Phase durchgeführt, wo noch weniger Insulin vorhanden ist.

2. Die Organschäden bei Diabetes Typ II haben 2 wichtige Gründe: Das sind die makrovaskulare Schäden (Schäden an den großen Adern) und mikrovaskulare Schäden (Schäden an den kleinen Adern). Makrovaskulare Schäden beeinträchtigen koronaren Adern (Herzgefäße), Karotis (Halsschlagader), Femoro-popliteale Ader (Beinader); mikrovaskulare Schäden entstehen an Augen, Nieren und Fußspitze. Bei jeder Art von Schaden gibt es einen bestimmten Zeitraum. Es wird angenommen, dass jeder Patient bei der Diagnose schon eine Krankheitsvergangenheit von 2-3 Jahren hat. makrovaskulare Schäden entstehen schon vor dem Diabetes. Beim Zeitpunkt der Diagnose ist der Schaden schon zu 50% vorhanden. Der mikrovaskulare Schaden entsteht mit dem erhöhten Blutzuckerwert und es wird angenommen, dass beim Zeitpunkt der Diagnosestellung der Schaden zu 25% fortgeschritten ist. Es wird angenommen, dass Patienten die sich für einen metabolischen Chirurgieeingriff entscheiden, haben schon 70-75% der makrovaskularen Schäden und 45-50% der mikrovaskularen Schäden. Grob gesagt, wird der Eingriff bei Patienten mit 75% Großaderschäden und 50% Kleinaderschäden durchgeführt.

Trotz all dieser negativen Faktoren ist die metabolische Chirurgie imstande eine Kontrolle des Blutzuckers in über 90% der Patienten zu erhalten. Auch zeigen unsere Ergebnisse die gleichen Erfolgsquoten. Alle Ergebnisse unserer Patienten sind unten aufgeführt.
Gesamtanzahl operierter Patienten: 802.
• Patienten die keine Medikamente zur Blutzuckerkontrolle brauchen:733 (%91,4)
• Patienten die 1 Pille zur Blutzuckerkontrolle (OAD=Orale Antidiabetika) brauchen: 39 (%4,86)
• Patienten die 2 Pillen zur Blutzuckerkontrolle (OAD=Orale Antidiabetika) brauchen: 27 (%3,36)
• Patienten die zur Blutzuckerkontrolle täglich 1 Insulininjektion brauchen: 3 (%0,37)
• Patienten die zur Blutzuckerkontrolle eine Insulinpumpe brauchen: 2 (aufgrund schwerer Nephropathie)
• Patientenrate die zur Blutzuckerkontrolle Medikamente/Insulin brauchen: 69 (%8,6)
Wie man sieht ist die metabolische Chirurgie sogar bei den widerstandsfähigsten Diabetes zu über 90% erfolgreich. Bei erfolgreich therapierten Patienten mit Bluthochdruck bei 96,4% (Normalwerte ohne Medikamente) und bei Patienten mit erhöhten Cholesterinwerten 92,5 % (Normalwerte ohne Medikamente).

Unsere Komplikationsraten:
• Anastomose (Ausfluss an den Nähten): 6 Patienten
• Austritt von Gallenflüssigkeit: 3 Patienten
• Gallenstriktur (Gallenblokade): 1 Patient
• Blutungen: 8 Patienten
• Infektion: 4 Patienten
• Abdominaler Abszess: 1 Patient
• Atelektase (Schleimpfropfen in der Lunge): 1 Patient
• Gesamte Komplikationsanzahl: 28 Patienten
• Gesamte Komplikationsrate: %3,49
• Gestorbene Patienten:1
• Sterberate: %0,12

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